Unsere Speaker*innen beim
Forum #KulturSichern

Jens Adam

Professor und Leitung des Fachgebietes Kulturmanagement – Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg; Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung; Institut für Bau- und Kunstgeschichte

Jens Adam ist ein politischer Anthropologe und seit Oktober 2025 Professor für Kulturmanagement an der BTU Cottbus-Senftenberg; mehrjährige Erfahrungen im internationalen Kulturaustausch, u.a. als Programmleiter eines deutsch-polnischen Kulturzentrums in Wroclaw; vorherige akademische Positionen: HU Berlin, sowie Universitäten Bremen, Göttingen und Bielefeld. Forschungsschwerpunkte: (internationale) Kultur- und Erinnerungspolitik, Demokratie und Autoritarismus, Europäisierung und Grenze.

Vortrag: „Autoritäre Angriffe auf den Kulturbereich und Strategien des Selbstschutzes: Perspektiven aus Mittelosteuropa“

Sophie Christa Bock

Vorstand – Rosa Cottbus e.V.

Sophie Christa Bock wurde 1990 in Bamberg geboren, in Hamburg, Giessen und Zürich studiert und seit 2018 fest im Schauspielensemble des Staatstheaters Cottbus engagiert. 2023 gründete sie mit anderen Engagierten den Begegnungsort Rosa, mit Angeboten wie Umsonstladen, Tee/Küche, Konzert, Jam Sessions, Vernissages, Workshops u.a. ein Ort, an dem Menschen niedrigschwellig zusammenkommen, sich austauschen und voneinander lernen können. Derzeit leider seit über einem Jahr in Bauarbeiten wegen Brandschutz.

Panel „Kulturarbeit im Gegenwind: Welche Bedingungen braucht es jetzt?“

Gabriele Grube

Fachbereichsleiterin – Kulturamt der Stadtverwaltung Cottbus

Gabriele Grube, eine in Cottbus geboren diplomierte Bauingenieurin hat eine ganz typische Wende-Biografie vorzuweisen, die sie nach 10 Jahren als Planerin in Umwelt- und Architekturbüros erst im Jahre 2000 zu ihrer eigentliche Berufung geführt hat. Sie arbeitete seitdem fast ein Jahrzehnt als Quereinsteigerin in der Journalistik, bei Zeitung und Radio in Südbrandenburg sowie als Moderatorin. Seit 2022 leitet sie das städtische Kulturamt, zu dem u.a. auch das Gladhouse Cottbus gehört.

Opening der Konferenz sowie Teilnahme am Panel: „
Kulturarbeit im Gegenwind: Welche Bedingungen braucht es jetzt?“

Katharina König

Projektleiterin Losmachen – Verein zur Förderung der Lausitzer Zivilgesellschaft e.V.

Katharina König ist Mitgründerin von Losmachen e.V. und seit ihrer Jugend in verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen in Südbrandenburg aktiv. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Engagement gegen Rechts. Sie hat eine Erzieher*innen-Ausbildung und ein Soziologie-Studium absolviert. Neben ihrer Arbeit bei Losmachen studiert sie im Master Soziale Arbeit an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Opening und Moderation des Panels „Wenn der Ernstfall eintritt: Bedrohungen früh erkennen und gemeinsam handeln“

Lukas Pellio

Vorstand Losmachen – Verein zur Förderung der Lausitzer Zivilgesellschaft e.V.

Lukas Pellio ist Pfarrer in Cottbus und Mitgründer von Losmachen e.V. Er setzt sich seit Jahren für Solidarität, Vielfalt und Antifaschismus in der Lausitz ein. Er engagiert sich bei #unteilbar-südbrandenburg und in der Initiative „Sichere Orte Südbrandenburg“, in der sich soziokulturelle Orte organisiert, um rechter Gewalt mit eigenem Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung zu begegnen.

Opening

Ronja Pohl

Fachreferentin für Bedrohungsmanagement im Kompetenzzentrum Rechtsextremismus und Demokratieschutz – Amadeu Antonio Stiftung

Ronja Pohl ist als Fachreferentin Bedrohungsmanagement bei der Amadeu Antonio Stiftung tätig. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse von rechtsextremen Angriffen auf die demokratische Zivilgesellschaft, Online-Mobilisierung und Queerfeindlichkeit. Zuvor war sie im Bereich der Desinformationsanalyse tätig. Sie studierte Internationale Beziehungen (M.A.).

Vortrag: „Feindbild Zivilgesellschaft“ – Vorstellung des Sicherheitsreports 2025
Panel:
„Kulturarbeit im Gegenwind: Welche Bedingungen braucht es jetzt?“

Franziska Pollin

Geschäftsführung – ImPuls Brandenburg e.V.

Franziska Pollin ist in Stralsund aufgewachsen, studierte Medienwissenschaften und Kulturmanagement in Potsdam, Berlin und Kopenhagen. Beim Landesverband Impuls Brandenburg ist sie seit 10 Jahren tätig und seit 2025 Geschäftsführerin. Im Jahr 2021 war sie Mitherausgeberin der bundesweit einzigartigen Publikation „How-To Festivial“ und ist sie zudem im erweiterten Vorstand des Bundesverbands LiveKomm tätig.

Opening

Judith Porath

Geschäftsführung – Opferperspektive e.V.

Judith Porath (MA Soziale Arbeit und Fachberaterin für Psychotraumatologie) ist Geschäftsführerin des Verein Opferperspektive und Vorständin des Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Porath beschäftigt sich seit Anfang der 1990iger Jahre mit dem Thema Neonazismus und rechte Gewalt, und hat ab 2000 das Konzept der aufsuchenden Beratung für Betroffene rechter Gewalt in Brandenburg mit einwickelt.


Panel:
Wenn der Ernstfall eintritt: Bedrohungen früh erkennen und gemeinsam handeln

Killa Schuetze

Founder – RICE

Killa Schuetze (she/they) ist Deutsch-Peruanerin und in Berlin sowie Frankfurt tätig. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in Awareness und Security, u. a. beim Robert Johnson sowie als Head of Awareness & Diversity und Security bei Tresor Berlin/West. Ihr Fokus liegt auf nachhaltigen Awareness-Strukturen und professionellem Konfliktmanagement. 2024 absolvierte sie die Weiterbildung „Social Justice & Diversity“ an der FH Potsdam.

Vortrag & Austausch: „Qualifizierte Awareness-Arbeit – Einführung in Grundlagen und Aufbau nachhaltiger Awareness-Strukturen“

Simon Simanovski

Rechtsanwalt – Rechtsanwälte Günther

Simon Simanovski ist Rechtsanwalt in Hamburg. Er berät Sozialunternehmen sowie zivilgesellschaftliche Organisationen bei allen gesellschafts- und gemeinnützigkeitsrechtlichen Fragen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Beratung im Umgang mit rechtsextremen Akteuren. Vor seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt hat er in verschiedenen NGOs im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte gearbeitet.

Vortrag und Austausch: „Haltung zeigen – rechtlich abgesichert handeln. Positionierung von Kulturorten im Spannungsfeld von Recht, Förderung und Gemeinnützigkeit“

Dr. Iwona Uberman

freie Journalistin

Geboren in Polen, studierte in Budapest und Danzig, promovierte in München und ist Theaterwissenschaftlerin und Skandinavistin. Als Theaterkritikerin berichtet sie über das deutschsprachige Theater auf www.kulturtransfer.eu . Als Übersetzerin von Theaterstücken arbeitet sie mit der in Warschau erscheinenden Zeitschrift für moderne Dramatik „Dialog“ zusammen. Als Dozentin unterrichtet sie Theatergeschichte an der Akademie der kreativen Bildung in Berlin.

Teilnahme am Panel: „Wenn der Ernstfall eintritt: Bedrohungen früh erkennen und gemeinsam handeln“

Maica Vierkant

Leiterin der Geschäftsstelle – Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus

Maica Vierkant hat Politik und Geschichte studiert und beschäftigt sich seit 30 Jahren mit den Thema Rechtsextremismus. Seit 2016 arbeitet sie für das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus, seit 2024 leitet sie dessen Geschäftsstelle mit Sitz in Potsdam.

Moderation des Panels: „Kulturarbeit im Gegenwind: Welche Bedingungen braucht es jetzt?“

Kai Weber

Vorstand – Verwaltung für Demokratie e.V.

Kai Weber ist Gründungsmitglied und ehrenamtlicher Vorstand des Verwaltung für Demokratie e.V. Im Verein engagieren sich Verwaltungsmitarbeitende für den Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung in der und durch die Verwaltung. Die Vision: Eine resiliente Verwaltung mit gemeinsamen Werteverständnis schafft Handlungssicherheit und stärkt Strukturen gegen demokratiefeindliche Angriffe. Kai hat Wirtschaftsgeografie studiert und ist auf vielen kulturellen Veranstaltungen zu treffen.

Speaker bei Panel: „Kulturarbeit im Gegenwind: Welche Bedingungen braucht es jetzt?“
Moderation des offenen Behördenaustauschs und Input:
Verwaltung als Ermöglicherin“

Weitere Speaker*innen folgen

Ansprechperson:

ImPuls Brandenburg
Simon Knop Jacobsen: simon.jacobsen[at]impuls-brandenburg.de
www.impuls-brandenburg.de

Das Forum wird gefördert durch die „Partnerschaft für Demokratie Cottbus“ (gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben) sowie mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Wir sehen uns!

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In Kooperation organisiert von:

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