Let’s talk about Jugendkultur…

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Nicht nur auf der globalen Weltbühne, sondern verstärkt auch im Bereich des Gemeinwesens, des Zusammenlebens “vor Ort”- in den Städten, Gemeinden und Dörfern.

Dieses “vor Ort” wird stark geprägt durch Jugendarbeit, Soziokultur und den popkulturellen Aktivitäten. Beide Bereiche haben eine enge Verbindung zu ihrem Publikum bzw. zu ihren Zielgruppen. Die Akteur:innen bearbeiten und verarbeiten die aktuellen gesellschaftlichen Themen. In den allermeisten Fällen im direkten Kontakt mit den Menschen in und aus ihrer jeweiligen Region. Und deshalb wollen wir genau diese beiden Bereiche und ihre Aktivist:innen zusammenbringen, um so Kooperation und Zusammenarbeit anzuregen, die in zukünftigen Projekten sowie gesellschaftlicher und gemeinwesenorientierter Relevanz münden.

Dafür braucht es engagierte, kreative und fachkundige Menschen, wie wir sie sowohl in der Soziokultur als auch in der Jugendarbeit finden. Dass viele in beiden Bereichen aktiv sind, ist kein Geheimnis und macht aus unserer Sicht eines noch deutlicher: Soziokultur und Jugendarbeit gehören zusammen. Zumindest an vielen Stellen. Und zwar in Theorie und Praxis. Denn sie ergänzen und bereichern sich gegenseitig in hohem Maße bzw. könnten das tun.

Wir möchten mit euch Wege erkunden, Synergien finden und Perspektiven entwickeln. Wir wollen dazu anregen die kreativen sowie strukturellen Potentiale und Ressourcen dieser Arbeitsfelder zu entdecken und vor diesem Hintergrund folgende Fragen diskutieren:

  • Wie können wir unsere Angebote auch in Zukunft attraktiv gestalten?
  • Wie sehen die Bedürfnislagen unserer Adressat:innen aus?
  • Inwieweit können Synergien im Bereich Soziokultur/ Popularmusik/ Jugendarbeit die jeweiligen Bereiche stärken und voranbringen?

Vier Regionalkonferenzen

Gemeinsam laden wir als ImPuls Brandenburg und Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg zu vier regionalen Konferenzen im Herbst 2021, in denen wir mit euch – den haupt- und ehrenamtliche Akteur:innen aus den Bereichen der Jugendarbeit, Soziokultur und Popularmusik – Visionen und Strategien für den Wiederaufbau des jugendkulturellen Lebens entwickeln können. Damit ihr nicht alle quer durchs Land fahren müsst, kommen wir mit unseren Konferenzen in eure Region!

Termine

NORD  Donnerstag, 16. September im JFZ „Alte Brauerei“, Neuruppin

OST  Donnerstag, 30. September in der Kulturfabrik, Fürstenwalde (Spree)

WEST  Freitag, 8. Oktober im Haus der Offiziere, Brandenburg (Havel)

SÜD  Donnerstag, 28. Oktober im Gladhouse, Cottbus

jeweils von 09.00 – 18.00 Uhr inklusive Begrüßungskaffee und einem gemeinsamen Ausklang

Inhalte

Neben zwei spannenden Vorträgen der SINUS-Akadamie und des Kinder & Jugend Marketing Kontor erwarten euch folgende Themensessions:

  1. Weißt du, wer ich bin?
    Ideen für die Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Kulturarbeit entwickeln
  2. Wie kriegen wir dir Hütte voll?
    Jugendhäuser und soziokulturelle Zentren beteiligungsorientiert wieder mit Leben füllen
  3. Platz ohne Ende, aber nix los?
    Jugend- und Kulturarbeit im ländlichen Raum mit kreativem Engagement weiterentwickeln
  4. Nicht nur Eliten haben Talente.
    Förderung von Kulturnachwuchs außerhalb von Vereinsmitgliedschaften und Musikschulen
  5. Jugendkultur auf Abstand?
    Erfahrungen der Lockdown-Phasen teilen und nutzen
  6. Wie werden wir berühmt?
    Marketingstrategien für soziale und kulturelle Strukturen

Anmeldung

Wir freuen uns auf Euch als Einzelperson, aber gern auch im Tandem aus Soziokultur und Jugendarbeit! Bringt eure bessere Hälfte aus einem jeweils anderen Bereich mit. Getreu dem alten Spruch: “Willst du mit mir gehen?”

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Ansprechpersonen:

ImPuls Brandenburg (ehemals LAG Soziokultur Brandenburg)
Carsten Hiller: carsten.hiller[at]impuls-brandenburg.de
www.impuls-brandenburg.de

Fachverband Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit Brandenburg 
Sebastian Müller: sebastian.mueller[at]fjb-online.de
www.fjb-online.de

Das Projekt ist gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Wir sehen uns!